Aktion Hoffnungsbriefe gewinnt 1. Platz beim Kreativ-Wettbewerb

Aktion Hoffnungsbriefe gewinnt 1. Platz beim Kreativ-Wettbewerb

Der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Hildesheim hat die Aktion Hoffnungsbriefe unserer Gemeinde Mitte 2021 mit dem 1. Platz bei ihrem Kreativ-Wettbewerb belohnt.

Eine Urkunde und das Preisgeld von 2000 Euro wurden in einer Videokonferenz an Stefanie Westenberger "überreicht", die die Idee der Hoffnungsbriefe in den Pfarrgemeinderat eingebracht hatte.

In einer kleinen Laudatio schreibt der stellvertretende Geschäftsführer des Diözesanrates, Benedict Gläser:

1. Platz: Projekt „Hoffnungsbriefe“ von St. Marien Braunschweig

In der Gemeinde St. Marien Braunschweig wurde das Projekt „Hoffnungsbriefe“ initiiert. Es wurden 100 Hoffnungsbriefe geschrieben und anschließend an pflegebedürftige Personen verteilt. Neben dem Einbezug der ganzen Gemeinde in ein Projekt, bei dem jede*r mitmachen konnte, ist besonders beeindruckend, dass aus einem christlichen Geist heraus pfleghebedürftige Menschen in den Mittelpunkt gestellt werden – eine Personengruppe, in der sich schon außerhalb der Pandemie oft Leid und Einsamkeit finden. Durch die Pandemie und die damit verbundene Isolation sind dies Erfahrungen, die viele Menschen machen mussten, in diesem Fall aber Personen treffen, die ohnehin am Rande der Gesellschaft stehen. In einer solchen Situation ist die Wirkung eines unerwarteten Briefes mit lieben Worten nicht zu unterschätzen.
Das ehrenamtliche Engagement der Gemeinde, das zu der Entstehung zahlreicher Texte geführt hat, steht im engen Zusammenhang mit einer organisatorischen Leistung. Für andere Gemeinden und Gruppen Ehrenamtlicher kann dieses Projekt ein Vorbild sein, da es aufzeigt, wie man mit einer einfachen Idee, viele Menschen einbinden und erreichen kann.

Der Pfarrgemeinderat freut sich über den Gewinn und die damit verbundene Anerkennung. Das Preisgeld soll für einen fest installierten Beamer im Pfarrsaal von St. Marien investiert werden. Vor allem St. Marien KULTUR hatte sich diese Möglichkeit schon lange gewünscht, aber auch alle anderen  Gruppen werden die damit verbundenen Möglichkeiten für Projektionen zu schätzen wissen.

Stefan Hain