Die Marienfigur

Die Marienfigur

Jeder kennt sie, die Jungfrau Maria. In unserer Kirche haben wir zwei Figuren von ihr. Die eine Statue steht in der Nähe des Taufbeckens in der Andacht im Eingangsbereich. Die zweite Figur steht, festlich geschmückt, rechts vom Altarraum. Dort lädt sie, besonders im Marienmonat Mai und im Rosenkranzmonat Oktober, zum Gebet ein. Sie ist einfach gekleidet, mit einem Kleid und einem blauen Mantel. In den Händen hält sie einen Rosenkranz (eine Gebetskette). Ihr Gesicht ist leicht gebeugt und ihre Augen sind auf den Rosenkranz gerichtet. Das Besondere an dieser Marien-Statue ist, dass sie auf einer Kugel steht, an den Seiten sind Mondspitzen zu sehen und eine Schlange, die sich um die Kugel windet.

Das hat natürlich eine bestimmt Bedeutung: Die Schlange verkörpert den Teufel oder den Satan, der die Welt in den Untergang schicken will (Gegenspieler zu Gott). Weil Maria (die Gute) über der Schlange (das Böse) steht, siegt Gut über Böse. Die Darstellung verkörpert „die Offenbarung des Johannes" : „Dann erschien ein großes Zeichen am Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet; der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von Zwölf Sternen auf ihren Haupt" (Offb. 12.1) Die Frau ist Maria und sie ist ein symbolisches Sinnbild für das Gottesvolk..

 

Text: Victoria Sehrt