Der Ambo

Der Ambo

Christus ist in seiner Kirche immer gegenwärtig. Im Opfer der Messe ist er zugegen in den eucharistischen Gestalten von Brot und Wein. Er ist aber auch wirksam anwesend im Wort, das er selbst spricht, wenn die heiligen Schriften in der Kirche gelesen werden.
Ort dieser Verkündigung ist heute meist der Ambo. Um die Würde des hier verkündeten göttlichen Wortes hervorzuheben, wurde der Ambo oft durch Stufen erhöht. Darauf verweist auch der Name Ambo. Er leitet sich vom griechischen Wort „anabainein" her, das ein Hinaufsteigen bedeutet.

Links oder rechts vom Altar befindet sich der Ambo. Er ist nicht irgendein Pult, von dem aus irgendwer irgendwelche Texte verliest, sondern er ist der „Ort des Wortes", d.h. der Ort, von dem aus im Wortgottesdienst im Auftrag der Kirche das Wort Gottes verkündet und gegebenenfalls durch einen Priester oder Diakon in einer Homilie ausgelegt wird . . .
Der Ambo ist feststehend, also kein einfaches, tragbares Lesepult. Er ist künstlerisch sorgfältig gestaltet, entsprechend groß und bildet mit dem Altar eine stilistische Einheit. Dadurch wird betont, dass die Feier der Messe zwei Schwerpunkte hat: den Wortgottesdienst und die Feier der Eucharistie.
(Heinrich Ségur, Die Messfeier)

Kontakt

Funktion / Name E-Mail
Gesamtleitung  
Diakon Michael Pietsch diakon.pietsch@st-marien-braunschweig.de
Oberministrantin  
Johannes oberministrant@st-marien-braunschweig.de
Gruppenleiter  
Chiara, Smilla, Sören ministranten-gruppenleiter@st-marien-braunschweig.de